header_training_seminar

Training UND Seminare für Ihre Test- und Festigkeitsperformance

Angesiedelt zwischen Industrie und Forschung, bauen unsere Ingenieure auf Wissen, das durch umfangreiche interdisziplinäre Praxis- und Entwicklungsaufgaben über Jahrzehnte hinweg gewachsen ist. Theoretische oder experimentelle Festigkeitsnachweise gehören zum Kernthema unseres Schaffens. Verlässlichkeit und Sicherheit des Materials für ein ganzes Bauteilleben nachzuweisen ist für Berechner, Konstrukteure und Prüfer eine anspruchsvolle Aufgabe.

Profitieren Sie von unserem branchenübergreifenden Know-How: In Schulungen und Seminaren direkt bei Ihnen im Unternehmen oder an unserem Standort erhalten Sie umfangreiches Fachwissen und konkrete Anwendungsempfehlungen an die Hand.

Auf dieser Seite informieren wir Sie über folgende IMA-Trainings:

Unser Leistungsspektrum

Header_Materialpruefung_Kunststoffe_Ansicht

Materialprüfung Kunststoffe und Verbundwerkstoffe

Mehr erfahren

 

Grundlagen der Ermüdungs- und Betriebsfestigkeit

Sie oder Ihre Mitarbeiter stehen in Zukunft vor der Aufgabe, die Lebensdauer von Bauteilen unter Beanspruchungen mit konstanter oder variabler Amplitude abzuschätzen. Wir helfen Ihnen beim Einstieg in das Fachgebiet der Ermüdungs- und Betriebsfestigkeit. Dieses Seminar beinhaltet theoretische Grundlagen und Übungen zu:

  • Wöhlerlinie und Haigh-Diagramm,
  • Klassierung von Belastungs- oder Beanspruchungsmessungen sowie
  • Schädigungsrechnung und Lebensdauerabschätzung.

Termin und Preis:
Online-Kurs auf Deutsch (5 Tage, je 5 Stunden), 2.170,00 € pro Person.
Termin auf Anfrage an Dr.-Ing. Franz Ellmer (rifest(at)applus.com)

 

Hintergründe und anwendung der fkm-richtlinie

Die FKM-Richtlinie „Rechnerischer Festigkeitsnachweis von Maschinenbauteilen” ist im Maschinenbau und in verwandten Bereichen der Industrie anwendbar und ermöglicht den rechnerischen Festigkeitsnachweis auf Basis von Nennspannungen und örtlichen, linear-elastisch bestimmten Spannungen unter Beachtung aller relevanten Einflüsse.

 

Herausgeber ist das Forschungskuratorium Maschinenbau e. V. (FKM).

Da die Richtlinie unter Federführung der IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH entstanden ist, erhalten Sie in unserem Seminar Informationen aus erster Hand.

Ziel des Seminars ist es, Methodik und Hintergründe des rechnerischen Festigkeitsnachweises nach FKM-Richtlinie kennenzulernen. Erfahren Sie mehr:

  • zu den einheitlich strukturierten Berechnungsalgorithmen, bestehend aus Anweisungen, Formeln, Tabellen und Abbildungen
  • zum statischen Festigkeitsnachweis und zum Ermüdungsfestigkeitsnachweis, letzterer je nach Beanspruchungscharakteristik als Dauer-, Zeit- oder Betriebsfestigkeitsnachweis
  • zum Geltungsbereich der Richtlinie für spezielle Legierungen der Werkstoffe Stahl, Eisenguss und Aluminium
  • zur Anwendung für nichtgeschweißte und geschweißte Bauteile
  • zur Bewertung von Nennspannungen oder örtlichen, linear-elastisch bestimmten Spannungen aus analytischen Lösungen, FE-Analysen oder Messungen

Aufbau der Schulung

1. Einführung zur FKM-Richtlinie

  • Grundlegendes zu Spannungsarten und Festigkeitsnachweisen
  • Grundphilosophie, Geltungsbereich und Gliederung der FKM-Richtlinie

2. Statischer Festigkeitsnachweis für nichtgeschweißte Bauteile

  • Vergleichsspannungsberechnung
  • Werkstoffkennwerte und technologischer Größeneinfluss
  • Plastifizierungsreserve des Bauteils
  • Sicherheitsfaktoren und Auslastungsgrad
  • Beispiel

3. Ermüdungsfestigkeitsnachweis für nichtgeschweißte Bauteile

  • Spannungskennwerte
  • Werkstoff-Wechselfestigkeit
  • Berücksichtigung von Bauteileigenschaften im Konstruktionsfaktor
  • Berücksichtigung des Mittelspannungseinflusses
  • Wöhlerlinie und Betriebsfestigkeitsnachweis
  • Sicherheitsfaktoren und Auslastungsgrad
  • Beispiel

4. Geschweißte Bauteile

  • Festlegung von Nachweisspannungen bei geschweißten Bauteilen
  • Besonderheiten im statischen Festigkeitsnachweis: Schweißnahtfaktor, Entfestigungsfaktor
  • Besonderheiten im Ermüdungsfestigkeitsnachweis: FAT-Klassen, Dickeneinfluss, Eigenspannungen, Wöhlerliniensysteme
  • Beispiel

5. Beschaffung von Eingangsgrößen für den Festigkeitsnachweis

  • Betriebsfestigkeitsnachweis: Verarbeitung von Spannungen aus Messungen von der Rainflow-Klassierung über die Mittelspannungsbewertung zum Äquivalentspannungsnachweis
  • Hinweise zur experimentellen Bestimmung von Ermüdungsfestigkeitswerten

6. Individuelle Schulungsschwerpunkte

  • Spezielle Anwendungsgebiete, Werkstoffe, branchenspezifische Vorschriften

 

Termine 

Individuelle Termine auf Anfrage

Für weitere Informationen zu möglichen Terminen wenden Sie sich bitte an uns. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse angepasstes Angebot.

Anmeldung und Kontakt

 

Dr.-Ing. Franz Ellmer

Tel.: +49 (0)351 8837-6319
E-Mail: rifest(at)applus.com

Praxis mit der fkm-richtlinie

Die FKM-Richtlinie „Rechnerischer Festigkeitsnachweis von Maschinenbauteilen” ist im Maschinenbau und in verwandten Bereichen der Industrie anwendbar und ermöglicht den rechnerischen Festigkeitsnachweis auf Basis von Nennspannungen und örtlichen, linear-elastisch bestimmten Spannungen unter Beachtung aller relevanten Einflüsse. Herausgeber ist das Forschungskuratorium Maschinenbau e. V. (FKM). Da die Richtlinie unter Federführung der IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH entstanden ist, erhalten Sie in unserem Seminar Informationen zur Methodik und zu den Hintergründen der rechnerischen Festigkeitsnachweise sowie zu ihrer Anwendung und zur Ermittlung der Eingangsgrößen in der Praxis aus erster Hand.

Zusätzlich zu den Inhalten der Grundlagenschulung „Hintergründe und Anwendung der FKM-Richtlinie“ mit Informationen

  • zu den einheitlich strukturierten Berechnungsalgorithmen, bestehend aus Anweisungen, Formeln, Tabellen und Abbildungen
  • zum statischen Festigkeitsnachweis und zum Ermüdungsfestigkeitsnachweis, letzterer je nach Beanspruchungscharakteristik als Dauer-, Zeit- oder Betriebsfestigkeitsnachweis
  • zum Geltungsbereich der Richtlinie für spezielle Legierungen der Werkstoffe Stahl, Eisenguss und Aluminium
  • zur Anwendung für nichtgeschweißte und geschweißte Bauteile
  • zur Bewertung von Nennspannungen oder örtlichen, linearelastisch bestimmten Spannungen aus analytischen Lösungen, FE-Analysen oder Messungen

gibt dieses Seminar Einblicke in die Herausforderungen:

  • bei der Modellbildung für die FE-Analyse,
  • beider Ermittlung von Eingabegrößen sowie
  • bei der Deutung von Ergebnissen.

Die FE-Modellbildung wird beispielhaft mit Ansys®Workbench durchgeführt (keine Software-Schulung). Die Durchführung der Festigkeitsnachweise erfolgt im Seminar anhand der Software WIAM®fatigue Rifest, die einen methodengesicherten Nachweis nach der FKM-Richtlinie ermöglicht.

Aufbau der Schulung

1. Einführung zur FKM-Richtlinie

  • Grundlegendes zu Spannungsarten und Festigkeitsnachweisen
  • Grundphilosophie, Geltungsbereich und Gliederung der FKM-Richtlinie

2. Statischer Festigkeitsnachweis für nichtgeschweißte Bauteile

  • Vergleichsspannungsberechnung
  • Werkstoffkennwerte und technologischer Größeneinfluss
  • Plastifizierungsreserve des Bauteils
  • Sicherheitsfaktoren und Auslastungsgrad
  • Beispiel

3. Ermüdungsfestigkeitsnachweis für nichtgeschweißte Bauteile

  • Spannungskennwerte
  • Werkstoff-Wechselfestigkeit
  • Berücksichtigung von Bauteileigenschaften im Konstruktionsfaktor
  • Berücksichtigung des Mittelspannungseinflusses
  • Wöhlerlinie und Betriebsfestigkeitsnachweis
  • Sicherheitsfaktoren und Auslastungsgrad
  • Beispiel

4. Geschweißte Bauteile

  • Festlegung von Nachweisspannungen bei geschweißten Bauteilen
  • Besonderheiten im statischen Festigkeitsnachweis: Schweißnahtfaktor, Entfestigungsfaktor
  • Besonderheiten im Ermüdungsfestigkeitsnachweis: FAT-Klassen, Dickeneinfluss, Eigenspannungen, Wöhlerliniensysteme
  • Beispiel

5. Beschaffung von Eingangsgrößen für den Festigkeitsnachweis

  • Betriebsfestigkeitsnachweis: Verarbeitung von Spannungen aus Messungen von der Rainflow-Klassierung über die Mittelspannungsbewertung zum Äquivalentspannungsnachweis
  • Hinweise zur experimentellen Bestimmung von Ermüdungsfestigkeitswerten

6. Einführung zu WIAM®fatigue Rifest

  • Einführungund allgemeine Übersicht
  • Programminhalt
  • Einordnung des Programminhaltes
  • Verwendung von eigenen Werkstoffdaten

7. Herausforderungen bei ungeschweißten Bauteilen

  • Ermittlung von Eingangsgrößen für den Nachweis
    • FE-Modellbildung
    • Ermittlung der notwendigen Spannungskennwerte
    • Ermittlung des Spannungsgefälles
    • Bestimmung der plastischen Formzahl mithilfe des FE-Modells
  • Festigkeitsnachweis mit Rifest
    • Durchführung und Auswertung des Statischen Festigkeitsnachweises
    • Durchführung und Auswertung des Ermüdungsfestigkeitsnachweises

8. Herausforderungen bei geschweißten Bauteilen

  • Ermittlung Eingangsgrößen für den Nachweis
    • FE-Modellbildung für verschiedene Nachweiskonzepte
      • Nennspannungskonzept/Strukturspannungskonzept
      • Kerbspannungskonzept
      • Effektivspannungskonzept
    • Ermittlung der notwendigen Spannungskennwerte
    • Bestimmung der plastischen Formzahl mithilfe des FE-Modells
  • Festigkeitsnachweis mit Rifest
    • Durchführung und Auswertung des Statischen Festigkeitsnachweises
    • Durchführung und Auswertung des Ermüdungsfestigkeitsnachweises

9. Ermittlung von Kollektiven auf Basis von Messdaten

  • Erstellung der Rainflow-Matrix
  • Erstellung des Spannungskollektivs
  • Betriebsfestigkeitsnachweis
  1. Diskussion von Kundenbeispielen

  • Diskussion von eigenen in der Praxis auftretenden Beispielen

 

Termine 

Individuelle Termine auf Anfrage

Die Termine 2025 folgen.

Für weitere Informationen zu möglichen Terminen wenden Sie sich bitte an uns. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse angepasstes Angebot.

Anmeldung und Kontakt

 

Dr.-Ing. Franz Ellmer

Tel.: +49 (0)351 8837-6319
E-Mail: rifest(at)applus.com