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6. März 2009: Datengewinnung im realen Dresdner Fahrbetrieb für die Verbesserung zukünftiger Fahrzeuge und Komponenten und die exzellente Ausbildung von Studierenden.

In einer einzigartigen Konstellation aus Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden, Industrieunternehmen aus Sachsen sowie dem In- und Ausland und den Dresdner Verkehrsbetrieben ist es gelungen, ein besonderes Projekt zu realisieren: Eine zukünftig in Dresden im täglichen Einsatz stehende Serien-Straßenbahn von Bombardier ist als Messträger ausgestattet und wird über die nächsten fünf Jahre eine große Zahl von Messdaten liefern. Dazu zählen mechanische Größen , die es erlauben zukünftige Bahnen noch komfortabler und leiser zu bauen oder elektrische Messwerte, die energieeffizientere Fahrweisen oder Fahrzeuge ermöglichen. Die Universität profitiert durch die Möglichkeit, Studenten an einem hochmodernen Fahrzeug ausbilden zu können. Die Industriepartner sowie der Verkehrsbetriebe gewinnen Langzeitinformationen, mit denen sie ihre Komponenten und Bauteile besser auslegen können.

Insgesamt acht Partner sowie weitere Sponsoren tragen das Projekt unter der Leitung der Professur für Fahrzeugmodellierung und Simulation. Der Fahrzeughersteller Bombardier hat in seinem Werk in Bautzen während der Ausrüstung des Fahrzeugs die Messtechnik eingebaut. Die Firmen National Instruments und Kistler Instruments haben wesentliche Anteile der Messtechnik gestiftet; hinzu kommen Spenden der Firmen Contrinex und Turck. Harting stellte Stecker sowie Verkabelung des Systems. Das Institut für Bahntechnik hat seine umfangreichen Erfahrungen beim Messkonzept eingebracht und im IMA Dresden wurde zusammenführend die Software zum Betrieb des Messsystems erstellt. Die Dresdner Verkehrsbetriebe ermöglichen den Betrieb des Fahrzeugs in ihrem Netz.

IMA Dresden
Das gelungene Design der Messstraßenbahn wurde von 2 Grafikstudenten der TU Dresden und der HTW Dresden entworfen.

Mit den im realen Fahrzeug gemessenen Daten ist es möglich, Simulationsmodelle im Computer noch besser an die Realität anzupassen und damit für die nächste Fahrzeuggeneration genauere Vorhersagen bereits im Konstruktionsstadium zu gewinnen. Dadurch können die Fahrzeuge zum Beispiel leichter, leiser oder komfortabler werden. Darüber hinaus wollen wir Studenten für die Schienenfahrzeugtechnik begeistern, wenn sie an Messfahrten in dem hochmodernen Fahrzeug teilnehmen können.

Die Projektpartner (aphabetisch geordnet):
IMA Dresden
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